Kia Picanto: Ladesystem / Batterie

Kia Picanto (JA) Reparaturanleitung / Motorelektrik / Ladesystem / Batterie

Technische daten
SPEZIFIKATION

▷ CMF45L-DIN

Pos.
SPEZIFIKATION
Kapazität (20 h / 5 h) (Ah)
45/36
Kaltstart-Amperezahl (A)
410 (SAE) / 410(EN)
Kapazitätsreserve (Min)
80

▷ AGM50L-DIN

Pos.
SPEZIFIKATION
Kapazität (20 h / 5 h) (Ah)
50/40
Kaltstart-Amperezahl (A)
560 (SAE) / 560(EN)
Kapazitätsreserve (Min)
80

  

Modelltypbeschreibung

Kaltstartamperezahl (CCA): Die Kaltstartamperezahl ist eine Kennzahl, die in der Batterieindustrie dafür benutzt wird, die Fähigkeit einer Batterie zu definieren, einen Motor bei niedrigen Temperaturen zu starten.

Die Kennzahl bezieht sich auf den Amperewert, den eine neue, voll aufgeladene Batterie bei -18 °C 30 Sekunden lang liefern kann und dabei eine Spannung von mind. 7,2 V für eine 12-V-Batterie aufrecht erhält.

Je höher der CCA-Wert, desto höher die Startleistung der Batterie.

KAPAZITÄTSRESERVE (RC): Die Kapazitätsreserve ist eine Kennzahl der Batterieindustrie, um die Fähigkeit einer Batterie zu definieren, ein Fahrzeug mit einem defekten Generator oder Lüfterriemen zu starten.

Die Kennzahl bezieht sich die Minutenzahl, über die eine Batterie bei 26.7 °C mit 25 A entladen werden kann und eine Spannung von 10,5 V für eine 12-V-Batterie aufrecht erhält.

Je höher der Reservewert, desto länger kann das Fahrzeug bei defektem Generator oder Lüfterriemen betrieben werden.

  

BCI-Typ

Kapazität
(5 h/ 20 h)
Länge
Breite
Höhe
Gesamthöhe
L (mm)
W (mm)
H (mm)
TH (mm)
28-35
188 - 192
126 - 130
198 ~ 202
218 - 222
32-40
194 - 198
133 - 137
199 - 203
223 - 227
36/45
203 - 207
173 - 177
200 - 204
221 - 225
44~55
213 - 217
173 - 177
198 ~ 202
218 - 222
48/60
228 - 232
173 - 177
200 - 204
221 - 225
54/68
258 - 262
173 - 177
198 ~ 202
220 - 224
56/70
258 - 262
173 - 177
198 ~ 202
223 - 227
64/80
274 - 278
170 - 174
198 ~ 202
221 - 225
70-88
349 - 353
172 - 176
186 - 200
183 - 187
72/90
300 - 304
170 - 174
200 - 204
221 - 225
76/95
294 - 298
172 - 176
198 ~ 202
220 - 224
80-100
326 - 330
170 - 174
203 - 207
225 - 229

DIN-Typ

Kapazität
(5 STD/20 STD)
Länge
Breite
Höhe
Gesamthöhe
L (mm)
W (mm)
H (mm)
TH (mm)
36/45
205 - 207
173 - 175
164 - 168
188 - 190
48/60
205 - 207
173 - 175
164 - 168
188 - 190
54/68
205 - 207
173 - 175
164 - 168
188 - 190
64/80
205 - 207
173 - 175
164 - 168
188 - 190
72/90
205 - 207
173 - 175
164 - 168
188 - 190
80-100
205 - 207
173 - 175
164 - 168
188 - 190
88/110
205 - 207
173 - 175
164 - 168
188 - 190

AGM DIN-Typ

Kapazität
(5 STD/20 STD)
Länge
Breite
Höhe
Gesamthöhe
L (mm)
W (mm)
H (mm)
TH (mm)
40 ~ 50
205 - 207
173 - 175
164 - 168
188 - 190
48/60
227 - 229
173 - 175
164 - 168
188 - 190
56/70
276 - 278
173 - 175
164 - 168
188 - 190
64/80
312 - 314
173 - 175
164 - 168
188 - 190
72/90
351 - 353
173 - 175
164 - 168
188 - 190
84/105
392 - 394
173 - 175
164 - 168
188 - 190

Beschreibung und bedienung
Beschreibung
1.

Die MF-Batterie (Maintenance Free) ist, wie schon der Name sagt, völlig wartungsfrei. Die Batterie hat keine abschraubbaren Zellendeckel.

2.

Die MF-Batterie muss bei der Reparatur nicht mit Wasser aufgefüllt werden.

3.

Wartungsfreie Batterien sind bis auf kleine Lüftungsbohrungen im Deckel vollständig abgedichtet.

  

Nach Abziehen und Wiederanschließen des negativen Batteriekabels einige Teile rücksetzen, die rückzusetzen sind.

(Siehe Karosserieelektrik - "Allgemeine Informationen")

[AGM-Batterie für ISG-System]

Die AGM-Batterie wird, je nach Ausstattung und Anforderungen, bei einer besonders hohen Last auf dem Fahrzeugnetzwerk verwendet. AGM ist die Abkürzung für "Absorbent Glass Material", wobei es sich um ein absorbierend Glasfaservlies handelt. AGM-Batterien werden bei Modellen mit hoher elektrischer Last oder bei Verbrauchern mit hohem Energiebedarf verbaut.

Der konstant ansteigende Energiebedarf von modernen, elektrischen Fahrzeugsystemen verlangt nach immer leistungsfähigeren Batterie-Lösungen.

Der Stromverbrauch ist auch bei parkendem Fahrzeug beträchtlich.

Der etwas höhere Preis verglichen mit einer Batterie gleicher Größe wird durch folgende Vorteile ausgeglichen:

Beträchtlich längere Lebensdauer

Höhere Startzuverlässigkeit bei niedrigen Temperaturen

100% wartungsfrei

Niedriges Risiko im Falle eines Unfalls (reduziertes Risiko für die Umwelt)

Aufladen der AGM-Batterie

Die Batterie kann mit den Batterieladegeräten bei einer konstanten Ladespannung von 14,8 V aufgeladen werden.

Wenn möglich, die Batterietemperatur während des Aufladens zwischen 20 und 30 °C halten.

Nur Ladegeräte mit Spannungsklemme (IU- oder WU-Kennlinie) oder Ladegeräte mit IUoU-Kennlinie, die über eine Regelung auf Erhaltungsladung verfügen, dürfen verwendet werden.

IU- oder WU-Ladetechnik

Optimierte Ladespannung für IU oder WU : 14,7 V (bei 20°C - 30°C) ca. 24 Stunden

Minimale Ladespannung bei 20 °C : 14,4 V

Max. Ladespannung bei 20 °C: 14,8 V

10% der Kapazität wird als Ladestrom empfohlen (z.B. 60 Ah : 10 = 6,0 A charging current).

  

Eine AGM-Batterie darf nur mit einer Spannung bis max. 15,2 V geladen werden. Eine AGM-Batterie nicht mittels Schnellladung aufladen.

  

Wenn die Batterie bei Fahrzeugen mit Batteriesensor direkt an den Batterieklemmen geladen wird, können Fehlinterpretationen des Batteriezustands und unter bestimmten Bedingungen auch unerwünschte Warnmeldungen oder Speicherfehler auftreten.

Nach dem Ende des Ladevorgangs die Batterie zur Stabilisierung mindestens 10 Stunden bei normaler Temperatur stehen lassen.

Reparaturverfahren
Ausbau

BATTERIE

1.

Zündung ausschalten.

2.

Batteriemassekabel (-) (A) abklemmen.

Befestigungsmutter des Batterieminuspols (-):

4,0 ~ 6,0 Nm (0,4 ~ 0,6 kgm)

3.

Batteriemassekabel (+) (A) abklemmen.

Befestigungsmutter des Batteriepluspols (+):

7,8 ~ 9,8 Nm (0,8 ~ 1,0 kgm)

4.

Befestigungsschraube lösen, dann Batteriehalterung (A) ausbauen.

5.

Batterie (B) ausbauen.

Befestigungsschraube der Batteriehalterung:

8,8 - 13,7 Nm (0,9 - 1,4 kgm, 6,5 - 10,3 lb·ft)

Batterieträger

1.

Batterie ausbauen.

(Siehe Ladesystem - "Batterie")

2.

Das ECM herausnehmen.

(Siehe Motorsteuerung/Kraftstoffsystem - "Motorsteuermodul (ECM)")

3.

Nach Lösen der Befestigungsschrauben den Batterieträger (A) entfernen.

Befestigungsschraube des Batterieträgers :

8,8 - 13,7 Nm (0,9 - 1,4 kgm, 6,5 - 10,3 lb·ft)

Einbau
1.

Der Einbau erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge des Ausbaus.

  

Beim Installieren der Batterie die Halterung korrekt am Träger befestigen.

  

Nach Abziehen und Wiederanschließen des negativen Batteriekabels einige Teile rücksetzen, die rückzusetzen sind.

(Siehe Karosserieelektrik - "Allgemeine Informationen")

  

Beim Installieren der Batterie die Halterung korrekt am Träger befestigen.

  

Mit ISG (Idle Stop & Go)-System ausgestattete Fahrzeuge sind immer mit AGM-Batterie ausgestattet. Wenn eine flüssigkeitsgefüllte Batterie eingebaut wurde, kann dies zu elektrischen Störungen am Motor oder zu einem ISG-Systemfehler führen.

Sicherstellen, dass eine AGM-Batterie mit derselben Kapazität eingebaut wird.

  

Sicherstellen, dass eine AGM-Batterie eingebaut wird.

Damit die ISG-Funktion einwandfrei arbeiten kann, muss eine AGM-Batterie eingebaut und im Fahrzeug registriert werden.

Nach dem Ersetzen der Batterie muss das Fahrzeug mindestens 4 Stunden mit ausgeschalteter Zündung, geschlossenen Türen und ausgeschaltetem Motorhaubenschalter stehen.

Die Stabilisierung des ISG-Systems nach dem Einbau einer neuen Batterie benötigt ca. 4 Stunden.

Nach einer Wartezeit von 4 Stunden wird die ISG-Funktion durch 2-maliges Durchkurbeln durch den Benutzer aktiviert.

Bei den ersten 25 Malen funktioniert die ISG-Funktion ungeachtet der ISG-Systemstabilität, um einen Selbsttest zu ermöglichen.

  

AGM-Batterie nicht öffnen.

Die AGM-Batterie darf unter keinen Umständen geöffnet werden, da das Eindringen von Sauerstoff aus der Luft dazu führt, dass die Batterie ihr chemisches Gleichgewicht verliert und dadurch ausfällt.

EINSTELLUNG

Überprüfung des Elektrolytstands (Nur MF-Batterie mit Öffnungsmöglichkeit)

1.

Prüfen, ob der Elektrolytstand zwischen den Linien "UPPER" und"LOWER" liegt.

2.

Liegt der Elektrolytstand unter der Linie "LOWER", Wasser nachfüllen, bis der Elektrolytstand die Linie "UPPER" erreicht.

(1)

Die Zellendeckel (A) entfernen und dann vorsichtig destilliertes oder gereinigtes Wasser einfüllen, bis der Elektrolytstand aller Zellen die Linie "UPPER" erreicht hat.

(2)

Die Zellendeckel wieder an der Batterie anbringen.

(3)

Die Batterie aufladen, um das Wasser und die Verbleibende Batteriesäure zu vermischen.

  

Zum Auffüllen der Batteriezellen nie verunreinigtes Wasser oder Wasser mit Zusätzen verwenden. Andernfalls verringern sich Lebensdauer und Leistung der Batterie.

Die Batteriezellen nicht überfüllen. Andernfalls kann dies zu einem "Überlaufen" des säureartigen Elektrolyts führen, was zu Korrosion an benachbarten Metallteilen führen, die Leistung verschlechtern und die Lebensdauer der Batterie verkürzen kann.

Bevor die Batterie nach dem Befüllen der Batteriezellen aufgeladen wird, sicherstellen, dass die Zellendeckel sicher angebracht sind.

Aufladen der Batterie

Im Allgemeinen kann das Ladesystem des Fahrzeugs die Batterie auf drei Weisen aufladen.

1.

Aufladen mit konstantem Strom: Die Batteriespannung steigt allmählich durch das Laden mit einem konstant eingestellten Strom an. Wenn Ladestrom und -zeit nicht korrekt verwaltet werden, kann die Batterie überladen sein. Daher muss der Ladevorgang, nachdem die vollständige Ladung bestätigt wurde, gestoppt werden.

Allgemeines Aufladen: Laden der Batterie über längere Zeit mit niedrigem Strom

Schnelles Aufladen: Laden der Batterie über kurze Zeit mit hohem Strom

2.

Aufladen mit konstanter Spannung: Die Batteriespannung steigt allmählich durch das Laden mit einem konstant eingestellten Strom an.

  

Wenn die Batterie bei Fahrzeugen mit Batteriesensor direkt an den Batterieklemmen geladen wird, können Fehlinterpretationen des Batteriezustands und unter bestimmten Bedingungen auch unerwünschte Warnmeldungen oder Speicherfehler auftreten.

Nach dem Ende des Ladevorgangs die Batterie zur Stabilisierung mindestens 10 Stunden bei normaler Temperatur stehen lassen.

PRÜFUNG

Batteriespannung und Status

Batteriespannung und -status mit dem Batterietester kontrollieren.

Batterieklemme

1.

An den Batteriepolen (A) rütteln, um festzustellen, ob sie lose oder korrodiert sind. Alle korrodierten Klemmen reinigen.

Wenn der Batteriepluspol lose ist, zuerst das Batteriemassekabel (GND) abklemmen, bevor der Pluspol entfernt oder festgezogen wird, um Verletzungen durch Stromschlag zu vermeiden.

2.

Wenn die Batterieklemme nicht fest genug am Batteriepluspol (+) sitzt:

(1)

Zündung ausschalten und Batterieminuspol (-) abklemmen.

(2)

Batterieklemme (A) am Batteriepluspol (+) festziehen.

Batteriepluspol (+) :

7,8 ~ 9,8 Nm (0,8 ~ 1,0 kgm)

3.

Wenn die Batterieklemme nicht fest genug am Batterieminuspol (-) sitzt :

(1)

Batterieklemme (A) am Batterieminuspol (-) festziehen.

Batterieminuspol (-) :

4,0 ~ 6,0 Nm (0,4 ~ 0,6 kgm)

Batteriezustand

Batterie auf Beschädigung oder Verformung prüfen. Bei schwerer Beschädigung, Verformung oder Undichtigkeit muss die Batterie ersetzt werden.

Kontrolle des Kriechstroms

[Amperemeter verwenden]

1.

Alle elektrischen Verbraucher ausschalten, dann Zündung ausschalten.

2.

Alle Türen außer der Motorhaube schließen und dann alle Türen verriegeln.

(1)

Steckverbinder des Motorhaubenschalters abziehen.

(2)

Kofferraumdeckel schließen.

(3)

Türen schließen oder Türschalter ausbauen.

3.

Einige Minuten warten, bis die elektrischen Systeme des Fahrzeugs in den Ruhemodus wechseln.

  

Alle elektrischen Systeme müssen im Ruhemodus sein, um eine korrekte Messung des Kriechstroms durchführen zu können. (Es dauert mindestens eine Stunde und maximal einen Tag.) Eine ungefähre Messung des Kriechstroms kann innerhalb von 10 - 20 Minuten erfolgen.

4.

Amperemeter in Reihe zwischen Batterieminuspol (-) und dem Massekabel anschließen. Dann die Klemme vorsichtig vom Batterieminuspol (-) abnehmen.

  

Sicherstellen, dass die Prüfkabel des Amperemeters fest an Batterieminuspol (-) und Masse angeschlossen sind, damit die Batterie nicht rückgesetzt wird. Wird die Batterie jedoch rückgesetzt, das Batteriekabel erneut anschließen und den Motor starten oder die Zündung länger als 10 s einschalten. Prozedur aus Schritt Nr. 1 wiederholen.

Um zu verhindern, dass die Batterie während der Prüfung rückgesetzt wird,

1)

Ein Überbrückungskabel zwischen dem Batteriepol (-) und dem Massekabel anschließen.

2)

Das Massekabel vom Minuspol (-) der Batterie lösen.

3)

Ein Amperemeter zwischen dem Batteriepol (-) und dem Massekabel anschließen.

4)

Das Überbrückungskabel abklemmen und dann den aktuellen Wert des Amperemeters ablesen.

5.

Den aktuellen Wert des Amperemeters ablesen.

Wenn der Kriechstrom den Grenzwert überschreitet, den Stromkreis auf Störungen prüfen. Dazu eine Sicherung nach der anderen entfernen und gleichzeitig den Kriechstrom prüfen.

Nur die Sicherung des Stromkreises, in dem der Kriechstrom vermutet wird, wieder anschließen. Dann eine mit dem Stromkreis verbundene Komponente nach der anderen abklemmen, bis der Kriechstrom unter den Grenzwert fällt.

Grenzwert (nach 10 - 20 Min.):Unter 50 mA

[Ein Klemmenamperemeter verwenden]

1.

Alle elektrischen Verbraucher ausschalten, dann Zündung ausschalten.

2.

Alle Türen außer der Motorhaube schließen und dann alle Türen verriegeln.

(1)

Steckverbinder des Motorhaubenschalters abziehen.

(2)

Kofferraumdeckel schließen.

(3)

Türen schließen oder Türschalter ausbauen.

3.

Einige Minuten warten, bis die elektrischen Systeme des Fahrzeugs in den Ruhemodus wechseln.

  

Alle elektrischen Systeme müssen im Ruhemodus sein, um eine korrekte Messung des Kriechstroms durchführen zu können. (Es dauert mindestens eine Stunde und maximal einen Tag.) Eine ungefähre Messung des Kriechstroms kann innerhalb von 10 - 20 Minuten erfolgen.

4.

Prüfklemme des Amperemeters an Batterieminuspol (-) anklemmen.

5.

Den aktuellen Wert des Amperemeters ablesen.

Wenn der Kriechstrom den Grenzwert überschreitet, den Stromkreis auf Störungen prüfen. Dazu eine Sicherung nach der anderen entfernen und gleichzeitig den Kriechstrom prüfen.

Nur die Sicherung des Stromkreises, in dem der Kriechstrom vermutet wird, wieder anschließen. Dann eine mit dem Stromkreis verbundene Komponente nach der anderen abklemmen, bis der Kriechstrom unter den Grenzwert fällt.

Grenzwert (nach 10 - 20 Min.):Unter 50 mA

TESTER MICRO 570

Das Analysegerät Micro 570 wird für die Prüfung folgender Systeme und Bauteile verwendet: Ladesystem, Startsystem, Starter, Batterie und Generator.

  

Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr bei Arbeiten an der Batterie immer äußerst vorsichtig sein und eine geeignete Schutzbrille tragen.

Beim Laden der Batterie anhand des Testergebnisses, muss die Batterie voll aufgeladen werden.

Soll ein präzises Testergebnis erzielt werden, muss die Batteriespannung nach dem Aufladen und vor Durchführen des Tests abgefallen sein. (Siehe "Batterietestergebnis" weiter unten.)

FUNKTIONSTASTEN

Der Tester Micro 570 verfügt über folgende Funktionstasten:

BATTERIE-TEST

1.

Tester an die Batterie anschließen.

Rote Prüfklemme an Batteriepluspol (+) anklemmen

Schwarze Prüfklemme an Batterieminuspol (-) anklemmen

  

Klemmen fest anschließen. Erscheint die Meldung "CHECK CONNECTION" (Anschluss Überprüfen) am Bildschirm, die Klemmen erneut fest anschließen.

2.

Der Tester wird fragen, ob die Batterie "INNERHALB DES FAHRZEUGS" oder "AUSSERHALB DES FAHRZEUGS" angeschlossen ist. Auswahl durch Betätigung der Pfeiltasten vornehmen und danach ENTER drücken.

3.

CCA auswählen und dann die Eingabetaste ENTER betätigen.

  

CCA: Die Amperezahl bei einem Kaltstart ist eine SAE-Spezifikation für einen Betriebsstart bei -18 °C.

4.

Den am Bildschirm angezeigten CCA-Wert auf den auf dem Batterie-Etikett angegebenen CCA-Wert einstellen, indem die Aufwärts- und Abwärts-Tasten und danach die Eingabetaste ENTER betätigt werden.

  

Die Batterie-Nenndaten (CCA) auf dem Prüfgerat müssen mit den Nenndaten auf dem Batterie-Etikett übereinstimmen.

5.

Der Tester wird einen Batterietest durchführen.

6.

Der Tester zeigt das Ergebnis des Batterietests einschließlich Batteriespannung und Beurteilung der Batterie auf dem Display an .

Unter Berücksichtigung der nachfolgenden Tabelle die vom Tester MICRO 570 empfohlene Maßnahme durchführen.

ERGEBNISSE DES BATTERIE-TESTS

TESTERGEBNIS ÜBER DEN DRUCKER
Maßnahme
BATTERIE GUT
Keine Maßnahme erforderlich.
WIEDERAUFLADEN-ERFOLGREICH
Batterie ist in einwandfreiem Zustand.
Batterie für die Benutzung aufladen.

Beim Laden und erneuten Testen der Batterie die folgenden Anweisungen beachten, andernfalls kann das Testergebnis ungenau sein. (Siehe 'Aufladen und erneuter Test nach dem Aufladen' weiter unten.)

Laden & erneut prüfen
Batterie zu stark entladen.

Batterie laden und Prüfung erneut durchführen.

Beim Laden und erneuten Testen der Batterie die folgenden Anweisungen beachten, andernfalls kann das Testergebnis ungenau sein. (Siehe 'Aufladen und erneuter Test nach dem Aufladen' weiter unten.)

Batterie ersetzen
Batterie ersetzen und Ladesystem erneut prüfen.

Ein falscher Anschluss zwischen Batterie und Fahrzeugverkabelung führt zur Anzeige der Meldung "REPLACE BATTERY". Kabel abklemmen und den Tester vor dem Austausch der Batterie direkt an den Batteriepol anschließen und erneut testen.

Zelle nicht in Ordnung, ersetzen
Batterie laden und Prüfung erneut durchführen.

Wird "REPLACE BATTERY" auf dem Analysegerät Micro 570 angezeigt, muss die Batterie ersetzt und das Ladesystem erneut überprüft werden.


[Siehe Aufladen und erneuter Test nach dem Aufladen]

Ladebatterie

Batterieladegerät auf 'Auto Mode' stellen. (Beim Laden der Batterie sinkt der Ladestrom.) Die Batterie aufladen, bis der Ladestrom gegen null geht oder das Ladegerät nach vollständigem Aufladen einen Alarm ausgibt.

(Empfohlene Mindestladezeit: Mehr als 3 Stunden im Automodus, oben erklärt)

Ist die Batterie nicht voll aufgeladen, ist die Batteriespannung hoch, während der Ladestrom (CCA) in der Batterie niedrig ist. Wird die Batterie in diesem Zustand getestet, kann das Testgerät zu dem falschen Ergebnis kommen, dass eine Sulfatierung aufgetreten ist, da der Stromwert der Batterie im Vergleich zur Batteriespannung zu niedrig ist.

* Oberflächenspannung: Beim Laden der Batterie steigt die Elektrolyttemperatur und durch die chemische Reaktion kommt es zu einer starken Erhöhung der Batteriespannung.

Üblicherweise dauert es einen Tag, bis die erhöhte Oberflächenspannung vollständig gesenkt ist.

Batterietest nach dem Aufladen

Die Batterie nicht unmittelbar nach dem Aufladen testen. Batterie testen, nachdem die Batteriespannung nach dem Aufladen und vor Durchführen des Tests abgefallen ist.

(1)

Wenn der Batterieladevorgang abgeschlossen ist, kann die Batterie in das Fahrzeug eingebaut werden.

(2)

Zündung einschalten, Scheinwerfer auf Abblendlicht stellen und 5 Minuten warten. (Entladung für 5 Minuten.)

(3)

Scheinwerfer bei eingeschalteter Zündung ausschalten und 5 Minuten warten. (5 Minuten warten.)

(4)

+, -/Minuskabel von der Batterie abklemmen und Batterie testen.

  

Werden Ansprüche geltend gemacht, die ausgedruckten Batterie-Prüfergebnisse dem Antrag beilegen.

ANLASSER-TEST

7.

Um einen Anlasser-Test durchzuführen, Taste ENTER direkt nach dem Batterie-Test drücken.

8.

Motor anlassen.

9.

Die Anlassspannung und das Anlasser-Testergebnis werden auf dem Display angezeigt.

Unter Berücksichtigung der nachfolgenden Tabelle die vom Tester MICRO 570 empfohlene Maßnahme durchführen.

ERGEBNISSE DES ANLASSER-TESTS

TESTERGEBNIS ÜBER DEN DRUCKER
Maßnahme
ANLASSERSPANNUNG I.O.
Die Anlasserwerte sind normal.
Anlassspannung gering
Anlassspannung ist zu gering.

Anlasser prüfen.

Batterie laden
Die Batteriespannung ist für den Test zu niedrig.

Batterie laden und Prüfung erneut durchführen.

Batterie ersetzen
Batterie ersetzen

Wenn das Fahrzeug nicht startet, obwohl der Batteriezustand "GOOD BATTERY" angezeigt wird, die Verkabelung auf Kurzschluss prüfen, Anschlüsse aller Batteriekabel prüfen, Starter prüfen. Nach Bedarf instand setzen oder ersetzen.

Dreht der Motor durch, das Kraftstoffsystem überprüfen.


  

Beim Testen eines Fahrzeugs mit altem Dieselmotor fällt das Ergebnis nicht gut aus, wenn die Glühkerze nicht vorgeglüht wird. Test nach etwa 5 Minuten Aufwärmen des Motors durchführen.

LADESYSTEM-TEST

10.

Um mit dem Ladesystem-Test fortzufahren, Taste ENTER drücken.

11.

Der Tester zeigt die aktuelle Spannung der Lichtmaschine an.

Die Taste ENTER drücken, um fortzufahren.

12.

Alle elektrischen Verbraucher ausschalten, auf das Gaspedal treten und den Motor 5 s lang beschleunigen. (Die Anweisungen am Bildschirm befolgen)

13.

Die Meldung, dass die Motordrehzahl erkannt wurde, wird am Bildschirm angezeigt. Die Taste ENTER drücken, um fortzufahren.

14.

Wenn die Motordrehzahl nicht erkannt wird, Motor beschleunigen und ENTER drücken.

15.

Der Tester führt den Ladesystem-Test durch, wenn die elektrischen Verbraucher ausgeschaltet sind.

16.

Alle elektrischen Verbraucher (Klimaanlage, Lampen, Audioanlage etc.) einschalten. Die Taste ENTER drücken, um fortzufahren.

17.

Der Tester führt den Ladesystem-Test durch, wenn die elektrischen Verbraucher eingeschaltet sind.

18.

Auf das Gaspedal treten und den Motor 5 s lang beschleunigen. (Die Anweisungen am Bildschirm befolgen.)

19.

Die Meldung, dass die Motordrehzahl erkannt wurde, wird am Bildschirm angezeigt. Die Taste ENTER drücken, um fortzufahren.

20.

Wenn die Motordrehzahl nicht erkannt wird, Motor beschleunigen und ENTER drücken.

21.

Alle elektrischen Verbraucher (Klimaanlage, Lampen, Audioanlage etc.) ausschalten. Motor ausschalten.

22.

Die Ladespannung und das Ladesystem-Testergebnis werden auf dem Display angezeigt.

Zündung ausschalten und Prüfklemmen von der Batterie abklemmen. Unter Berücksichtigung der nachfolgenden Tabelle die vom Tester Micro 570 empfohlene Maßnahme durchführen.

ERGEBNISSE DES LADESYSTEM-TESTS

TESTERGEBNIS ÜBER DEN DRUCKER
Maßnahme
LADESYSTEM NORMAL / DIODENSIGNALE NORMAL
Charging system is normal.
Keine Ladespannung
Generator versorgt die Batterie nicht mit Ladestrom.

Riementrieb und Anschlüsse zwischen Batterie und Generator prüfen und Riemen, Verkabelung Generator nach Bedarf ersetzen.

Ladespannung zu gering
Generator liefert zu wenig Ladestrom, um die Batterie und die Verbraucher ausreichend zu speisen.

Riemen und Generator überprüfen und nach Bedarf ersetzen.

Ladespannung zu hoch
Die Generatorspannung an der Batterie überschreitet den spezifizierten Regelbereich.

Anschluss und Masse überprüfen und Regler nach Bedarf ersetzen.

Elektrolytstand in der Batterie überprüfen.

Zu hohe Diodensignale
Die Funktion einer oder mehrerer Generator-Dioden ist nicht ordnungsgemäß.

Einbau des Generators und Riemen überprüfen und nach Bedarf ersetzen.


Das Analysegerät MDX-670P

Das Analysegerät für Batterieleitfähigkeit und elektrische Anlagen MDX-670P testet Batterien sowie Starter- und Ladesysteme im Fahrzeug.

Die Testergebnisse werden sekundenschnell angezeigt und können auf dem eingebauten Drucker ausgegeben werden.

  
1)

Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr bei Arbeiten an der Batterie immer äußerst vorsichtig sein und eine geeignete Schutzbrille tragen.

2)

Beim Laden der Batterie anhand des Testergebnisses, muss die Batterie voll aufgeladen werden. Soll ein präzises Testergebnis erzielt werden, muss die Batteriespannung nach dem Aufladen und vor Durchführen des Tests abgefallen sein. (Siehe Batterietestergebnis weiter unten.)

  

Beim Testen eines Fahrzeugs mit altem Dieselmotor fällt das Ergebnis nicht gut aus, wenn die Glühkerze nicht vorgeglüht wird. Test nach etwa 5 Minuten Aufwärmen des Motors durchführen.

1.

Rote Klemme and den Pluspol (+) und schwarze Klemme an den Minuspol (-) anschließen.

  

Leicht an den Klemmen rütteln, um sicherzustellen, dass sie fest sitzen. Vor dem Test muss sichergestellt sein, dass alle Klemmen fest sitzen. Ein mangelhafter Anschluss kann die Meldungen ANSCHLUSS PRÜFEN oder AN KLEMMEN RÜTTELN auslösen. Wenn die Meldung angezeigt wird, die Klemmen reinigen und wieder anschließen.

2.

IN VEHICLE bei eingebauter oder OUT OF VEHICLE bei ausgebauter Batterie wählen.

  

Für ein Fahrzeug mit ISG-Funktion, den Typ AGM FLAT PLATE wählen.

3.

REGULAR FLOODED, AGM FLAT PLATE oder AGM SPIRAL je nach vorhandenem Typ wählen.

  

AGM FLAT PLATE wählen, wenn das Fahrzeug mit ISG-Funktion ausgestattet ist.

4.

Batterienenndatensystem wählen.

  

Meistens befindet sich der CCA-Wert auf dem Typenschild der Batterie, wird jedoch manchmal als EN- oder SEA-Wert bezeichnet. Beliebige Auswahl treffen.

CCA: Die Amperezahl bei einem Kaltstart ist eine SAE-Spezifikation für einen Betriebsstart bei (-17,8 °C).

EN: Europa-Norm

SAE: Society of Automotive Engineers, die europäische Ausgabe der CCA

5.

Den am Bildschirm angezeigten Nennwert auf den auf dem Batterie-Typenschild angegebenen Wert einstellen, indem die Aufwärts- und Abwärts-Pfeiltasten betätigt werden.

6.

ENTER für Starttest drücken.

7.

Nach einigen Sekunden zeigt das Prüfgerät den Batterieladezustand und die gemessene Spannung an. Der Tester zeigt darüber hinaus auch die Batteriekennzahl und die Kennzahleinheit an.

ERGEBNISSE DES BATTERIE-TESTS

TESTERGEBNIS ÜBER DEN DRUCKER
Maßnahme
WIEDERAUFLADEN-ERFOLGREICH
Keine Maßnahme erforderlich.
Wiederaufladen erfolgreich
Batterie ist in einwandfreiem Zustand. Batterie für die Benutzung aufladen.

Beim Laden und erneuten Testen der Batterie die folgenden Anweisungen beachten, andernfalls kann das Testergebnis ungenau sein. (Siehe 'Aufladen und erneuter Test nach dem Aufladen' weiter unten.)

Laden & erneut prüfen
Batterie zu stark entladen.

Batterie laden und Prüfung erneut durchführen.

Beim Laden und erneuten Testen der Batterie die folgenden Anweisungen beachten, andernfalls kann das Testergebnis ungenau sein. (Siehe 'Aufladen und erneuter Test nach dem Aufladen' weiter unten.)

Batterie ersetzen
Batterie ersetzen und Ladesystem erneut prüfen.

Ein falscher Anschluss zwischen Batterie und Fahrzeugverkabelung führt zur Anzeige der Meldung "REPLACE BATTERY". Kabel abklemmen und den Tester vor dem Austausch der Batterie direkt an den Batteriepol anschließen und erneut testen.

DEFEKTE ZELLE - ERSETZEN
Batterie laden und Prüfung erneut durchführen.

Wird "REPLACE BATTERY" auf dem Analysegerät MDX-670P angezeigt, muss die Batterie ersetzt und das Ladesystem erneut überprüft werden.


[Siehe Aufladen und erneuter Test nach dem Aufladen]

Ladebatterie

Batterieladegerät auf 'Auto Mode' stellen. (Beim Laden der Batterie sinkt der Ladestrom) Die Batterie aufladen, bis der Ladestrom gegen null geht oder das Ladegerät nach vollständigem Aufladen einen Alarm ausgibt. (Empfohlene Mindestladezeit: Mehr als 3 Stunden im Automodus, oben erklärt)

Ist die Batterie nicht voll aufgeladen, ist die Batteriespannung hoch, während der Ladestrom (CCA) in der Batterie niedrig ist. Wird die Batterie in diesem Zustand getestet, kann das Testgerät zu dem falschen Ergebnis kommen, dass eine Sulfatierung aufgetreten ist, da der Stromwert der Batterie im Vergleich zur Batteriespannung zu niedrig ist.

* Oberflächenspannung: Beim Laden der Batterie steigt die Elektrolyttemperatur und durch die chemische Reaktion kommt es zu einer starken Erhöhung der Batteriespannung.

Üblicherweise dauert es einen Tag, bis die erhöhte Oberflächenspannung vollständig gesenkt ist.

Batterietest nach dem Aufladen

Die Batterie nicht unmittelbar nach dem Aufladen testen. Batterie testen, nachdem die Batteriespannung nach dem Aufladen und vor Durchführen des Tests abgefallen ist.

(1)

Wenn der Batterieladevorgang abgeschlossen ist, kann die Batterie in das Fahrzeug eingebaut werden.

(2)

Zündung einschalten, Scheinwerfer auf Abblendlicht stellen und 5 Minuten warten. (Entladung für 5 Minuten.)

(3)

Scheinwerfer bei eingeschalteter Zündung ausschalten und 5 Minuten warten. (5 Minuten warten.)

(4)

+, -/Minuskabel von der Batterie abklemmen und Batterie testen.

  

Bei einem Test an einer eingebauten Batterie wechselt die Anzeige zwischen den Testergebnissen und der Meldung "PRESS FOR STARTER TEST".

  

Vor Beginn des Tests, den Generatorantriebsriemen überprüfen. Ein Riemen, der blank gescheuert oder abgenutzt oder zu locker ist, verhindert, dass der Motor das für den Test benötigte Drehzahlniveau erreicht.

8.

ENTER-Taste drücken, um mit dem Startertest fortzufahren.

9.

Motor nach Aufforderung starten.

10.

Der Tester zeigt die Werte des Startersystems, die Startspannung und die Startzeit in Millisekunden an.

ERGEBNISSE DES ANLASSER-TESTS

TESTERGEBNIS ÜBER DEN DRUCKER
Maßnahme
ANLASSERSPANNUNG I.O.
Die Anlasserwerte sind normal.
Anlassspannung gering
Anlassspannung ist zu gering.

Anlasser prüfen.

Batterie laden
Die Batteriespannung ist für den Test zu niedrig.

Batterie laden und Prüfung erneut durchführen.

Batterie ersetzen
Batterie ersetzen

Wenn das Fahrzeug nicht startet, obwohl der Batteriezustand "GOOD BATTERY" angezeigt wird, die Verkabelung auf Kurzschluss prüfen, Anschlüsse aller Batteriekabel prüfen, Starter prüfen. Nach Bedarf instand setzen oder ersetzen.

Dreht der Motor nicht durch, das Kraftstoffsystem überprüfen.


  

Bei einem Test an einer eingebauten Batterie wechselt die Anzeige zwischen den Testergebnissen und der Meldung "PRESS FOR CHARGING TEST".

Schritt 3: Ladesystemtest

11.

ENTER-Taste drücken, um mit dem Ladetest fortzufahren.

12.

Motordrehzahl ohne eingeschaltete Verbraucher erhöhen. (Die Anweisungen am Bildschirm befolgen)

13.

Wenn die Meldung, dass die Motordrehzahl erkannt wurde, am Bildschirm angezeigt wird, den Motor im Leerlauf drehen lassen.

14.

Alle elektrischen Verbraucher (Klimaanlage, Lampen, Audioanlage etc.) einschalten. Die Taste ENTER drücken, um fortzufahren.

15.

Motordrehzahl mit eingeschalteten Verbrauchern erhöhen.

16.

Wenn die Meldung, dass die Motordrehzahl erkannt wurde, am Bildschirm angezeigt wird, den Motor im Leerlauf drehen lassen.

17.

Verbraucher und Motor ausschalten.

18.

Die Ladesystemwerte werden am Ende des Vorgangs angezeigt.

TESTERGEBNIS ÜBER DEN DRUCKER
Maßnahme
NO PROBLEMS
System zeigt normale Werte vom Generator.
NO OUTPUT
Kein Generator-Ausgangssignal erfasst.

Alle Anschlüsse zum und vom Generator prüfen, insbesondere den Batterieanschluss. Ist der Anschluss lose oder stark korrodiert, das Kabel reinigen oder ersetzen und Test wiederholen.

Wenn die Riemen und Anschluss in guten Zustand sind, den Generator ersetzen. (Bei älteren Modellen werden externe Spannungsregler verwendet, bei denen möglicherweise nur der Spannungsregler ersetzt werden muss.)

LOW OUTPUT
Generator liefert zu wenig Ladestrom, um die Batterie und die Verbraucher ausreichend zu speisen.

Riemen und Generator überprüfen und nach Bedarf ersetzen.

HIGH OUTPUT
Die Generatorspannung an der Batterie überschreitet den spezifizierten Regelbereich.

Anschluss und Masse überprüfen und Regler nach Bedarf ersetzen.

Elektrolytstand in der Batterie überprüfen.

EXCESSIVE RIPPLE
Die Generatorspannung an der Batterie überschreitet den spezifizierten Regelbereich.

Einbau des Generators und Riemen überprüfen und nach Bedarf ersetzen.

Batterie laden
Die Starterspannung ist niedrig und die Batterie entladen. Batterie aufladen und Startersystemtest wiederholen.
Batterie ersetzen
Batterie muss ersetzt werden, bevor der Startsystemtest durchgeführt werden kann.

19.

BACK/PRINT-Taste drücken, um die Testergebnisse auszudrucken oder MENU drücken, zum zum Options-Menü zurückzukehren.

REINIGUNG
1.

Sicherstellen, dass Zündschalter und alle Verbraucher ausgeschaltet sind.

2.

Beide Batteriekabel abklemmen (Massekabel zuerst).

3.

Batterie aus dem Fahrzeug ausbauen.

  

Sollte der Batteriekasten Risse aufweisen oder brüchig sein, muss darauf geachtet werden, dass kein Elektrolyt an die Haut gelangt.

Beim Ausbau der Batterie schwere Gummihandschuhe (keine Haushaltshandschuhe) tragen.

4.

Batterieträger auf Beschädigungen prüfen, die durch Elektrolytverlust verursacht werden. Bei Säureschäden ist es erforderlich, den Bereich mit einer Lösung aus sauberem, warmem Wasser und Backpulver zu reinigen. Mit einer harten Bürste abschrubben und mit einem mit Backpulver und Wasser angefeuchteten Lappen abwischen.

5.

Die Oberseite der Batterie mit der in beschriebenen Lösung reinigen.

6.

Batteriegehäuse und Deckel auf Rissbildung untersuchen. Wenn Risse feststellbar sind, Batterie ersetzen.

7.

Batteriepole mit geeignetem Werkzeug reinigen.

8.

Innenflächen der Anschlussklemmen mit geeignetem Batteriereinigungswerkzeug reinigen. Beschädigte, durchgescheuerte oder ausgefranste Kabel sowie gebrochene Klemmen ersetzen.

9.

Batterie in das Fahrzeug einbauen.

10.

Batterieklemmen an die Batteriepole anschließen. Sicherstellen, dass die Klemmen oben bündig mit den Batteriepolen abschließen.

11.

Muttern der Batterieklemmen fest anziehen.

12.

Nach dem Anziehen alle Anschlüsse mit Polfett bestreichen.

  

Beim Laden von Batterien bildet sich explosives Gas unter dem Deckel jeder Zelle. Nicht in der Nähe von Batterien, die aufgeladen werden oder vor kurzem aufgeladen wurden, rauchen. Stromführende Kreise an den Klemmen von Batterien, die gerade aufgeladen werden, nicht unterbrechen.

Beim Unterbrechen eines solchen Kreises entsteht ein Funke. Offene Flammen von der Batterie grundsätzlich fernhalten.

Fehlersuche
Fehlersuche

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